Für Fachleute

kargah Logo neu

kargah e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
Tel.: 0511-126078-0
Fax: 0511-126078-29
www.kargah.de
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Entstehungsgeschichte

Aufgrund mehrerer öffentlich gewordener tragischer Fälle von Ermordungen im „Namen der Ehre“ wurde im Jahre 2005 eine bundesweite politische und gesellschaftliche Debatte über Zwangsehen und Wertvorstellungen von in Deutschland lebenden Familien mit Migrationshintergrund ausgelöst.
Der niedersächsische Landtag hat daraufhin am 18. Mai 2005 in seiner 61. Sitzung die Landesregierung aufgefordert, bis spätestens Ende 2006 ein Handlungskonzept zum Thema „Zwangsheirat ächten – Zwangsehen vorbeugen“ zu entwickeln.
Am 24. Mai 2005 wurde durch Beschluss der Landesregierung unter Federführung des Ministeriums ein interministerieller Arbeitskreis (IMAK) „Handlungskonzept: Zwangsheirat / Zwangsehen“ eingerichtet. Die Erarbeitung des Konzepts erfolgte durch den IMAK in insgesamt 14 Sitzungen und im Rahmen von weiteren Arbeitsgruppen bzw. Arbeitstreffen, die vom Ministerium initiiert und gesteuert wurden. Dies waren neben ministeriumsinternen Zusammenkünften u.a. Treffen mit vielen unterschiedlichen Institutionen und Akteuren. Einige hiervon sind:

  • kommunale Spitzenverbände,
  • Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen (AGJÄ)
  • Zusammenkünfte der Leiter aller niedersächsischen Ausländerbehörden,
  • Vertreterinnen und Vertreter der Polizei,
  • Vertreterinnen und Vertreter im Bereich Schule,
  • Familienrichterinnen und Familienrichter und Jugendamtsvertreterinnen und Jugendamtsvertreter (AG Familiengerichte/Jugendämter),
  • Vertreterinnen und Vertreter von Beratungsstellen (AG Beratungsstellen),
  • Vertreterinnen und Vertreter  der Community bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenvereinen und -organisationen sowie religiösen Gruppen (AG Community).

In Rahmen der Durchsetzung des Konzepts der Landesregierung wurde das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat ins Leben  gerufen und stellt einen wichtigen Teil der Umsetzung des Konzepts in die Praxis dar. Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat nahm erstmalig seine Arbeit im Dezember 2006 auf.

Unser Medienpartner

Medienpartner Welt in Hannover

Mehrsprachige Information zu Corona

carona

Spendenaktion

Spendenaktion: Solidarisch mit Geflüchteten im eisigen Winter von Bosnien

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
5
6
7
8

Zeitung des Hannoverschen Frauenbündnis

zeitung.des.hannoverschen.frauenbündnis

Beratungsstellen für Betroffene von rechter Gewalt eröffnet

Impressum

pfilekargah e.V.
Verein für Interkulturelle Kommunikation
Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover

Wer ist online

Aktuell sind 88 Gäste und keine Mitglieder online

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.